Ein deutscher Fotograf ist vor dem Stuttgarter Landgericht mit seiner Klage gegen das Musiklabel von Popstar Rihanna gescheitert. Der Mann hatte der Plattenfirma Universal Music vorgeworfen, sie habe sich für das Musikvideo "S&M" von seinen Bildern inspirieren lassen. Die besagte Sequenz zeigt Rihanna, die mit Klarsichtfolie an eine Wand gepresst wird.
Das Gericht wies am Dienstag die Urheberrechtsklage ab. Er hatte 250'000 Euro Schadensersatz gefordert. In der Begründung hiess es, beim Video der Sängerin handle es sich um ein eigenständiges neues Werk.
Rihanna selbst sorgt derweil mit gewagten Outfits für Aufsehen. An den CFDA Awards in New York trug sie - statt Klarsichtfolie - einen glitzernden Hauch von Nichts (siehe Bild). Die Kreation stammt von Designer Adam Selman, der auch den Grossteil ihrer Bühnenkleider schneidert. (as/Süddeutsche)
Bild: Keystone
Klage gegen Rihanna-Video abgewiesen
Deutschland - Fotograf hatte Urheberrechtsverletzung beanstandet.