Klage wegen mangelnder Filmwerbung am Hals

Paris Hilton - Konkursverwalter fordert Schadenersatz.

Paris Hilton ist wegen zu geringer Werbung für eine Sexkomödie auf 80'000 Franken Schadenersatz verklagt worden. Die 27-jährige Hotelerbin sei trotz mehrfacher Aufforderung nicht ihrer Verpflichtung nachgekommen, in Talkshows und Interviews für den Film zu werben, hiess es nach Angaben des TV-Senders NBC in dem in Miami eingereichten Schriftsatz.

Der Streifen "National Lampoon's Pledge This!" über eine heisse Studentinnen-Verbindung war 2006 in den USA ein Flop und brachte nur einen Bruchteil der Produktionskosten von 6 Millionen Dollar ein. Hilton hatte für die Hauptrolle und die vereinbarte Werbung ein Honorar von einer Million Dollar erhalten. Die Klage wurde vom Konkursverwalter der inzwischen pleitegegangenen Produktionsfirma eingereicht, der nachträglich Geld für das Unternehmen retten will. (sda)