«Ich wurde vom Publikumsliebling zum Vollpfosten der Nation», sagte Komiker Marco Rima in einem SonntagsZeitung-Interview. Nach seinen kritischen Äusserungen zu den Coronamassnahmen sei er plötzlich ständig in der Presse gewesen. «Die Sache hat sich verselbstständigt.»
In der Folge bekam Marco Rima laut eigenen Aussagen auch Gewalt- und Morddrohungen. Er wirft den Medien im Interview vor, die Stimmung aufgeheizt zu haben, «indem sie Leute wie mich als ‹Schwurbler› oder ‹Verschwörer› bezeichneten». Der Nazivorwurf sei dann nicht mehr weit. Rima: «Mit gewissen Zeitungen werde ich nicht mehr zusammenarbeiten, bis sie sich entschuldigt haben.»
Rima wurde zu einem der bekanntesten Massnahmenkritiker der Schweiz. Er stehe nach wie vor zu seinen gemachten Aussagen, so Rima im Interview. «Ich würde alles wieder genau gleich machen.»
Nach zwei Jahren Coronapause steht Marco Rima mit einem neuen Programm wieder auf der Bühne. (cbe)