Der Jazzclub Moods dehnt sich in digitale Räume aus. Mit der Umsetzung des Digital-Broadcast-Projekts 2016 sollen die 400 jährlich stattfindenden Konzerte auch auf Smart-TVs, Smartphones und Tablets zu hören und sehen sein.
"Digital Broadcast Hall" heisst der Raum, der sich weltweit öffnet. Die Übertragungen aus dem Moods im Zürcher Schiffbau sollen qualitativ höchsten Ansprüchen genügen, verspricht der Jazzclub in seiner Medienmitteilung vom Dienstag. Das Vorhaben sei in Zürich das erste seiner Art. Es habe zudem das Potenzial, "auch international von Bedeutung zu sein".
Der Jazzclub soll zudem 2016 in seinem Innern renoviert werden. Installiert würden insbesondere neue Audio- und Lichtanlagen, schreibt Moods. Zudem werde auf den aktuellen Beton-Bau ein weiteres Stockwerk mit den Arbeitsplätzen der elf Mitarbeitenden gebaut.
Schliesslich hat der Jazz Verein Moods die Leitung modifiziert und auf Vorschlag der Intendantin Carine Zuber das Direktorium auf zwei Köpfe verteilt. Zum Co-Direktor ernannt wurde Claudio Cappellari, der bisherige Geschäftsführer des Vereins. (sda)