Im Jahre 1980 wurde der Künstler H.R. Giger für seine Arbeit im Film "Alien" mit einem Oscar ausgezeichnet. Diese Zeit hat der Bündner jedoch nicht in guter Erinnerung, wie Interessierte im kommenden Sommer in Gigers Tagebücher nachlesen können. Darin ist die Rede von einer "fast unerträglichen Leidenszeit", die der 73-Jährige während seiner Schaffenszeit für den Hollywoodstreifen durchleben musste.
Wie der "Blick" vom 19. Juni den Künstler zitiert, sei er "unterbezahlt gewesen, habe dauernd unter Zeitdruck arbeiten müssen" und habe "von Hollywood meist nur inkompetente Mitarbeiter zur Seite gestellt bekommen." Seine Erfahrungen hielt Giger in Tagebüchern fest, die nun vom Verleger Patrick Frey publiziert werden.
Heute habe sich Giger von diesen negativen Erlebnissen erholt und sehe den Oscar als "Entschädigung für sein Leiden". (lf)