Die Luzernerin Christina Viragh ist für den Leipziger Buchpreis nominiert. Ihre Übertragung von "Parallelgeschichten" aus dem Ungarischen gehört zu den fünf Preisanwärtern in der Kategorie Übersetzung. Der Preis in Höhe von je 15'000 Euro wird in drei Sparten verliehen.
In der Kategorie Belletristik nominierte die Jury Jens Sparschuh für die Gesellschaftssatire "Im Kasten", Sherko Fatah für "Ein weisses Land" und Thomas von Steinaecker für "Das Jahr, in dem ich aufhörte, mir Sorgen zu machen, und anfing zu träumen". Mit dabei sind ausserdem Wolfgang Herrndorf mit "Sand" und als einzige Frau Anna Katharina Hahn mit "Am Schwarzen Berg".
Nach Angaben der Leipziger Buchmesse reichten in diesem Jahr 147 Verlage insgesamt 460 Titel ein. Die Preisverleihung findet am 15. März auf der Buchmesse statt. Die Gala könne in diesem Jahr erstmals per Livestream im Internet verfolgt werden, teilte die Messe am Donnerstag mit. (sda)