Rihanna war auf dem besten Weg der grösste weibliche Popstar der Gegenwart zu werden: Nummer 1 Hits wie "Umbrella", "Disturbia" und "Take A Bow", Grammy Nominationen für ihr Album "Good Girl Gone Bad", millionenfache Verkäufe und lukrative Werbeverträge. Doch dann kam alles ganz anders. Ein tollwütiger Ex-Freund namens Chris Brown knöpfte sich die erst zwanzigjährige Sängerin vor. Nach dem Akt von häuslicher Gewalt folgten neun Monate des Schweigens. Eine Ewigkeit für einen Popstar. Und dann tauchten auch noch Nacktfotos im Internet auf.
Deshalb wurde diesen Sommer die vom ehemaligen Musikmanager Steve Stoute geführte Marketingagentur Translation angeheuert. Um die Marke Rihanna wieder auf Kurs zu bringen. Seine Arbeit mit Rihanna sei eher Markenarbeit als das normale Marketing für eine Plattenfirma oder ein Produkt eines Künstlers, betonte Stoute. Rihanna habe die Möglichkeit, nun all jene anzusprechen, denen ähnliches widerfahren sei. All jene die Probleme hätten, in der Beziehung oder in ihrem Privatleben. Deshalb wurde Rihanna schliesslich überall hingeschickt, um sich das Herz zu erleichtern. Und ihre Musikkarriere ist nun wieder auf Kurs.

