McKinsey zum Berater für Medienbereich ernannt

Papst - Der Vatikan will für mehr Transparenz in der Kommunikation sorgen.

Der Vatikan will unter der Regie von Papst Franziskus für mehr Transparenz in der Kommunikation sorgen und lässt sich künftig von McKinsey beraten. Die Gesellschaft soll einen integrierten Plan entwerfen, um die Medien des Heiligen Stuhls "effizienter und moderner" zu gestalten, hiess es am Donnerstag in einer Medienmitteilung des Vatikans.

Der Heilige Stuhl hat sich in den letzten Jahren den neuen Medien öffnen müssen. Die Internet-Plattform www.news.va liefert Informationen über den Vatikan in mehreren Sprachen. Das Portal verfügt gegenwärtig nicht über eine eigene Redaktion, sondern speist sich aus Quellen wie Meldungen der Missionspresse-Agentur Fides und des Nachrichtendienstes VIS (Vatican Information Service). Im Vatikan ist kürzlich auch Twitter-Fieber ausgebrochen. Der Twitter-Account des Papstes hat Ende Oktober die Schwelle von zehn Millionen Followers überschritten (persoenlich.com berichtete).

2012 hatte der Vatikan den Journalisten Greg Burke, der für den US-amerikanischen Nachrichtensender "Fox News" in Rom berichtete, zum Kommunikationsberater im Vatikanischen Staatssekretariat ernannt. Burke, welcher der ultrakonservativen Opus-Dei-Bewegung angehört, betreut die Medienlinie des Vatikans. (sda)