Drei Ausstellungen zeigen in den Madrider Kunstmuseen Prado und Reina Sofía Schätze aus dem Kunstmuseum Basel, von denen ein Grossteil noch nie zuvor die Schweiz verlassen hatte. Da das Basler Museum aus Sanierungsgründen vorübergehend schliessen musste, schickte es 176 Meisterwerke von renommierten Künstlern wie Picasso, van Gogh oder Kandinsky in die spanische Hauptstadt. Die spanische Königin Letizia eröffnete am Dienstag im Reina Sofía die Ausstellungen, die vom Publikum bis Mitte September besucht werden können.
Die Austellung "Fuego blanco" (Weisses Feuer) zeigt 104 Werke aus der Öffentlichen Kunstsammlung Basel aus den vergangenen 150 Jahren. In "Modernidad" (Moderne) sind 62 Werke der Privatsammlungen von Karl Im Obersteg und Rudolf Staechelin zu sehen. Hinzu kommt die Schau "10 Picassos del Kunstmuseum Basel".
Ab Anfang Juli bereichert ausserdem das Ölgemälde "Nafea faa ipoipo" ("Wann heiratest du?") die Ausstellung "Modernidad". Das Werk des französischen Spätimpressionisten Paul Gauguin aus der Sammlung Staechelin gilt als das teuerste Kunstwerk der Geschichte. Es soll laut Medienberichten jüngst für etwa 300 Millionen US-Dollar verkauft worden sein. (sda/dpa)