Mit "Prix du Champagne" geehrt

Claude Nobs - Dieter Meier hielt die Laudatio.

Das Comité Champagne vergab gestern Abend den "Prix du Champagne", die Auszeichnung für herausragende Leistungen an Claude Nobs. In seiner Funktion als Repräsentant aller Champagnerproduzenten überreichte Christoph Richterich dem Gründer des Montreux Jazz Festivals die Trophäe für sein Lebenswerk. Die Laudatio hielt die Schweizer Musikerlegende und Yello-Frontmann Dieter Meier.

Seit 2008 zeichnet das Comité Champagne in der Schweiz angesehene Persönlichkeiten mit dem "Prix du Champagne" aus. Nach Sepp Blatter, Peter Sauber und Ottmar Hitzfeld erhält Claude Nobs in diesem Jahr den Preis für sein Lebenswerk und seine aussergewöhnliche Karriere. "Nobs hat alle grossen Stars in die Schweiz geholt. Über Jahrzehnte hinweg hat er sich kompromisslos für seine Leidenschaft, die Musik, eingesetzt. Dieser Leidenschaft, dem Engagement und dem offenen Geist von Claude Nobs ist es zu verdanken, dass sein Festival zu den renommiertesten der Welt gehört", sagte Christoph Richterich anlässlich der gestrigen Ehrung. Mit dem Prix du Champagne zollt ihm das Comité Tribut für seine Leistungen und würdigt ihn als grosse Persönlichkeit der Schweizer Musikszene mit internationalem Renommee.

Über 250 geladene Personen wohnten der Ehrung von Claude Nobs im festlichen Ballroom des 5-Sterne-Hotels The Dolder Grand in Zürich bei. In der illustren Gästeschar waren zahlreiche prominente Gesichter aus Wirtschaft, Gesellschaft und dem Schweizer Musikbusiness zu finden. So hielt Yello-Sänger Dieter Meier die Laudatio mit musikalischer Einlage zu Ehren des 76-jährigen. Gratulationen durfte der für seine Gastgeberqualitäten bekannte Nobs auch von Michael von der Heide, DJ Antoine und Boris Blank entgegennehmen. Nach zahlreichen Preisen aus dem Ausland freute sich der gebürtige Waadtländer sichtlich über die Anerkennung aus dem eigenen Land. Obwohl er die Leitung des Festivals mittlerweile abgegeben hat, drückt er dem Anlass mit ungebrochenem Elan und innovativen Ideen immer noch seinen unverwechselbaren Stempel auf. (pd)