Musée de l'Elysée erhält Fotografien von Gilles Caron

Lausanne - Neue Bilder aus Reportageserien.

Die Sammlung des Musée de l'Elysée in Lausanne ist um 144 Bilder des französischen Fotografen Gilles Caron reicher. Als Schenkerin tritt die in Genf beheimatete Fondation Gilles Caron auf. Gilles Caron wurde 1939 im französischen Neuilly-sur-Seine geboren. 1967 gründete er die Fotoagentur Gamma mit. Als Fotoreporter berichtete er aus Israel über den Sechstagekrieg, über die Schlacht bei Dak Toi Vietnam, aus Biafra, über die französischen Studentenunruhen und über den Irland-Konflikt. Er kam 1970 in Kambodscha ums Leben. Die genauen Umstände blieben im Dunkeln.

Die Schenkung ans Musée de l'Elysée, das den Fotografen 1990 mit einer grossen Ausstellung geehrt hatte, umfasst Bilder aus diesen Reportageserien der späten 60er Jahre. Es sind Abzüge von Kontaktplatten und Pressenegativen, die in der Fondation Gilles Caron aufbewahrt und konserviert werden, wie das Musée de l'Elysée am Dienstag in einer Medienmitteilung schreibt. (sda)