Die Überlastung von Handynetzen an Grossveranstaltungen wie dem Züri Fäscht oder der Street Parade werde sich in Zukunft weiter akzentuieren. Dies schreibt die "Schweiz am Sonntag" in ihrer aktuellen Ausgabe. Die Netzbetreiber machten dafür komplizierte rechtliche Verfahren für den Betrieb von temporären Anlagen verantwortlich.
Zudem halten die Netzbetreiber gemäss dem Blatt nicht genügend Infrastruktur bereit, um mit dem Wachstum des Datenverkehrs und der Telefonie in den Handynetzen an Grossveranstaltungen Schritt zu halten. Wie die Zeitung weiter berichtet, müsse daher in Zukunft mit häufigeren Überlastungen bei Festivals und Grossanlässen gerechnet werden. Nicht betroffen von dieser Entwicklung seien gemäss der Zeitung Notrufe, welche prioritär behandelt würden.
Zudem zitiert das Sonntagsblatt einen Polizeisprecher, welcher die negative Entwicklung bedauert. Rettungsorganisationen seien jedoch von der Überlastung der Netze nicht betroffen. (Schweiz am Sonntag)
Negative Entwicklung in Handynetzen setzt sich weiter fort
Netzüberlastung an Grossveranstaltungen - Netzbetreiber halten angeblich nicht genügend Infrastruktur bereit.