Die Kindernothilfe Schweiz bringt den vierten Band des Schweizer Liederbuchs mit traditionellen Kinderliedern heraus. Der Fernsehmoderator und Liedermacher Ueli Schmezer tritt als Pate des Bändchens auf. Das Hilfswerk in Aarau macht damit auf die Not vieler Kinder in dieser Welt aufmerksam. Der grosse Erfolg des Schweizer Liederbuchs zeigt, dass traditionelle Volks- und Kinderlieder bei den Menschen nach wie hoch im Kurs stehen. Melodien wie "Vo Lozärn gäge Wäggis zue" oder "Mys Chindli, chumm weidli" kennen alle.
Das von Verena Pavoni illustrierte Büchlein ist ein kleiner Beitrag, damit diese Lieder über die Generationen nicht verloren gehen. "Auch wenn sich die Musik wie die Welt gewandelt hat, so gehören doch die alten Lieder zu unserer Kultur", schreibt Ueli Schmezer dazu im Vorwort. Er steht selbst öfter mit eigenen Kinderliedern auf der Bühne. Es beschäftige ihn als Vater, dass Kinder in Not leben müssten und ihrem Schicksal überlassen seien, so Schmezer weiter.
Mit der Liederbuch-Kampagne setzt sich die Kindernothilfe Schweiz für die Bedürfnisse von Kindern ein, die unter Armut, Ausbeutung und Missbrauch leiden. Sie hilft auch bei Katastrophen und sorgt mit nachhaltigen Projekten für Nahrung, Bildung und medizinische Versorgung. Über 560'000 Kindern in 28 Ländern kommt diese Hilfe zugute. Mehr Informationen unter: kindernothilfe.ch