«Palp Festival et Village» erhält den Preis

Prix Montagne 2022 - Sébastien Olesen und sein Team lassen mit kulturellen Veranstaltungen die Traditionen und das kulturelle Erbe im Val de Bagnes wieder aufleben, so die Jury über die Gewinner. Puralpina aus Frutigen im Berner Oberland erhält den Publikumspreis.

Der Prix Montagne geht dieses Jahr in die französischsprachige Schweiz: Das «Palp Festival et Village» aus Bruson im Kanton Wallis durfte an der heutigen Preisverleihung in Bern den mit 40'000 Franken dotierten Preis entgegennehmen. «Wir können es kaum glauben, das ist eine grosse Ehre!», sagte Sophie Bech, Leiterin Fundraising und Administration bei Palp. «Wir investieren Tag für Tag sehr viel Arbeit und Herzblut. Dass wir den Prix Montagne bekommen, ist eine grossartige Anerkennung für uns alle.» Mit Kon­zerten, Ausstellungen und kulinarischen Anlässen lässt das 14-köpfige Team die Traditio­nen und das kulturelle Erbe der Berggebiete wieder aufleben.

Das «Palp Festival» lockt jährlich über 35’000 Besucherinnen und Besuchern an verschiedene symbolträchtige Orte im Unterwallis. «Palp Village» hingegen hat zum Ziel, zusammen mit der einheimi­schen Bevölkerung im Bergdorf Bruson im Val de Bagnes ein kulturelles und touristisches Zentrum aufzubauen. Olympiasieger Bernhard Russi, der Jurypräsident des Prix Montagne, ist begeistert vom Gewinnerprojekt: «Das Team von Palp leistet grossartige Arbeit, ihr Projekt hat ausgewiesenen Modellcharakter. Die Schweizer Bergwelt ist voll mit Traditionen, die sich gut in ähnlichen Projekten und Unternehmungen in Wert setzen lassen.»

Publikumspreis Prix Montagne der Mobiliar geht an Puralpina 

Die handgemachte Naturkosmetik aus Frutigen im Berner Oberland ist weit über die Lan­desgrenze hinaus bekannt. Der Klassiker darunter: die Murmeli-Kräutersalbe. Der Fami­lienbetrieb verwendet für seine Produkte nur natürliche Rohstoffe, ganz ohne Zusätze. Dass das gut ankommt, zeigte sich auch in der Online-Abstimmung um den diesjährigen Publikumspreis Prix Montagne. Puralpina überzeugte eine Mehrheit der über 7000 Stim­men. «Wie Puralpina seit 30 Jahren seinen Prinzipien treu bleibt, ist bewundernswert. Handgemachte Naturprodukte aus der Region ohne Zusatzstoffe; kein Wunder, kommt das bei den Kundinnen und Kunden super an», sagt Marta Kwiatkowski, Leiterin Gesell­schaftsengagement bei der Schweizerischen Mobiliar Genossenschaft. (pd/mj)