Die Brüder von Michael Jackson ziehen vor Gericht: Sie klagen gegen eine Firma, die von ihnen signierte Repliken der berühmten roten Lederjacke ihres verstorbenen Bruders verkauft hat. Das Unternehmen habe versäumt, für Reisekosten und PR-Honorar aufzukommen.
Wie der Sender CNN berichtete, reichten Jackie, Tito und Marlon Jackson vor dem Gericht in Los Angeles eine Klage ein, da ihr Spesenscheck nicht eingelöst werden konnte.
Zudem soll der Firmeneigentümer den drei Brüdern ein Honorar von jeweils 100'000 Dollar für die Vermarktung der "Thriller"- und "Beat It"-Jacken schuldig sein. Die drei hatten mit Michael Jacksons ältestem Sohn Prince an einer Veranstaltung teilgenommen, bei der sie 1000 der limitierten Jacken signierten, die für je 2350 Dollar über den Ladentisch gehen.
Gemäss Gerichtsbescheid gehen die Jackson-Brüder davon aus, dass die Firma insolvent sei. Den Bescheid des Eigentümers, dass die Zahlungsverzögerungen mit einem Lieferproblem an ein Internetversandhaus zusammenhingen, bezeichneten sie als unwahr. (sda)