Der schweizerisch-französische Doppelbürger Quentin Mosimann hat die 7. Ausgabe der Castingshow "Star Academy" des französischen TV-Senders TF1 gewonnen. Der 20-Jährige setzte sich mit seiner Interpretation von "Angie" von Robbie Williams gegen seinen Finalgegner Mathieu durch.
Quentin Mosimann erhält für seinen Sieg vom Freitagabend 200'000 Euro (rund 320'000 Franken). Nimmt er eine genügende Zahl von Alben auf, könnte der Gewinn indes auf 1 Million Euro (1,6 Mio. Franken) anwachsen. Damit hat sich Mosimann zu seinem Geburtstag am Donnerstag nachträglich ein Geschenk gemacht.
Der Star Academy-Sieger wurde in Genf geboren und ist Sohn eines Berners und einer Französin. Obwohl er in Frankreich lebt, besucht er die Schweiz oft. Immer wieder kommt er nach Thun im Berner Oberland, wo er sein Schweizerdeutsch nutzen kann.
Auf seiner Website nennt Mosimann seine musikalischen Präferenzen: Er orientiert sich am Jazz mit Einflüssen von Jamie Cullum, Michael Bublé und Jamiroquai. Seine frühe Flucht in die Musik begründet er mit seiner nach der Scheidung seiner Eltern nicht immer einfachen Kindheit.
Schweizer Siege in ausländischen TV-Starwettbewerben sind eher selten. Bei der Star Academy von TF1 und auch bei der Sendung Nouvelle Star des Musiksenders M6 gab es schon früher Schweizer Kandidierende. Auf einem deutschen Privatsender gab es dagegen erst vor kurzem einen Schweizer Sieg zu feiern: Die 18-jährige Oberwalliserin Stefanie Heizmann gewann die Casting-Show "Stefan Raab sucht den Superstar, der singen soll, was er möchte und gern auch bei RTL auftreten darf".

