Snoop Lion als Ersatz für The Roots

Festi'neuch 2014 - Das Programm bietet einen bunten Strauss an Künstlern und Newcomern.

Anstelle der US-amerikanischen Gruppe The Roots, die ihr Konzert in Neuenburg abgesagt hat, kommt Snoop Lion, ehemals Snoop Dogg, ans diesjährige Festi'neuch. Das Festival dauert vom 12. bis 15. Juni.

The Roots hätten ihren Auftritt "aus terminlichen Gründen" abgesagt, schreibt das Festival in seiner Medienmitteilung vom Dienstag. Manchmal werde aber aus einer schlechten eine sehr gute Neuigkeit. Dass nämlich Snoop Lion, "der Mythos des Hip Hop made in US", in die Lücke springe, komme einer Sensation gleich. Der Künstler habe 40 Millionen Alben verkauft und sei deshalb "weltweit einzigartig".

Das diesjährige Programm bietet einen bunten Strauss an Konzerten mit bekannten Künstlern und mit Newcomern. Der Donnerstagabend steht ganz im Zeichen des Rock. Zu hören sind die Neuenburger The Rambling Wheels, die belgischen BRNS mit ihrem Ohrenwurm "Mexico" und die Schweizer Band Silver Dust.

Rock und Reggae 
Am Freitag tritt die Bieler Rockgruppe Puts Marie auf. Am gleichen Abend kommen auch die Reggae- und Elektro-Liebhaber auf ihre Kosten mit dem Auftritt von Boots aus der Schweiz. Diese Band ist entstanden aus ehemaligen Musikern der Moonraisers und den Bernern We Love Machines, die den Swiss Live Talents 2013 gewonnen haben.

Am Samstag legen die Westschweizer Musiker von Explosion de Caca los. Sein aktuelles Album präsentiert an diesem Abend der kanadische Sänger und Multiinstrumentalist Mark Berube. Am Ende des Abends wird das Tanzbein geschwungen zur Beatbox von Koqa aus La Chaux-de-Fonds, zum Polka Punk von Palko!muski und zu den Beats des Franzosen Thomas Azier.

Jazz und Klassik 
Den Schlussabend am Sonntag bestreitet die französische Formation Moussu t e lei jovents, in welcher der Sänger und der Gitarrist von Massilia Sound System wieder aufeinander treffen.

Auch die klassische Musik hat erneut ihren Platz am Festival mit dem symphonischen Gedicht Avant l'aube. Drei Welten treffen hier aufeinander: der Jazz-Trompeter Erik Truffaz, der Schweizer Industrial Rocker Franz Treichler und die Musiker des Neuenburger Symphonieorchesters und des Orchesters Victor Hugo Franche-Comté. (sda)