Sportfotograf Walter Scheiwiller ist tot

Todesfall - Er fotografierte zahlreiche Sportgrössen, darunter Hugo Koblet bei seinem Solosieg von 1950 in Bellinzona.

Dies ist einer Todesanzeige in der «Neuen Zürcher Zeitung» vom Mittwoch zu entnehmen.

Der 1922 in Deutschland geborene Scheiwiller, hat sich nach seiner Fotografenlehre in St. Gallen und einer Anstellung bei der Fotoagentur Photopress Zürich (1942-1945) als selbstständiger Fotograf einen Namen gemacht. Der langjährige Leichtathlet und Fussballer gilt als Pionier der Sportfotografie.

Im Sportmuseum Schweiz in Münchenstein werden die Perlen seiner Arbeit im Scheiwiller-Archiv gehütet. 17'000 Bilder umfasst die Sammlung – vom grossen Krieg bis in die Achtziger. Sportfotos, die in heimischen und ausländischen Zeitungen veröffentlicht worden sind und die Geschichte des Schweizer Sports repräsentieren. (sda/eh)