Der Verkauf von Killerspielen soll verboten oder zumindest eingeschränkt werden. Dies fordert die Rechtskommission des Ständerates. Sie sieht grundsätzlich Handlungsbedarf, hat sich aber inhaltlich noch nicht festgelegt. Die Rechtskommission beantragt ihrem Rat, zwei Motionen zu Killerspielen anzunehmen, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilten. Einstimmig hat sie sich für ein Verbot des Verkaufs solcher Spiele an Kinder und Jugendliche ausgesprochen, mit 9 zu 3 Stimmen für ein absolutes Verbot.
Mit der Annahme der Motionen wolle sie ein Zeichen setzen, hält die Kommission fest. Sie sei der Ansicht, dass Kinder und Jugendliche vor Gewaltdarstellungen in den Medien zu schützen seien. "Jugend und Gewalt" stelle nach wie vor ein ernst zu nehmendes Problem dar. Die genaue Ausgestaltung der Regelung müsse noch geprüft werden. (sda)