Die Dokumentarfilme "Cleveland Versus Wall Street" von Jean-Stéphane Bron und "Bödälä - Dance The Rhythm" von Gitta Gsell sind die Schweizer Highlights am diesjährigen Filmfest München, welches vom 25. Juni bis 3. Juli 2010 stattfindet. Im Internationalen Programm zeigt das Festival zudem den in Cannes beachteten Spielfilm "Le quattro volte" von Michelangelo Frammartino, eine italienisch-schweizerische Koproduktion der Tessiner Firma Ventura Film.
"Cleveland Versus Wall Street", der in Cannes in der Quinzaine des réalisateurs uraufgeführt wurde, stellt anhand eines inszenierten Prozesses mit Beteiligung der echten Betroffenen die Frage der Verantwortlichkeiten in der Subprime-Krise. "Bödälà", eine filmische Annäherung an traditionelle und moderne Formen des Steptanzes, gewann in Solothurn den Publikumspreis und zählt in der Deutschschweiz bereits über 18'500 Zuschauer.
Weiter läuft der Spielfilm "Mein Kampf" von Urs Odermatt, eine österreichisch-deutsch-schweizerische Koproduktion der Zürcher Firma Hugofilm, im Programm Neue deutsche Kinofilme. Zwei kurze Animationsfilme "Die Kinder im Mond" von Ursula Ulmi und "Pink Nanuq" von Jeanine Reutemann, welche den kleinsten Festivalbesuchern gezeigt werden, runden die Schweizer Präsenz am grössten Deutschen Filmfestival nach der Berlinale ab, wie Swiss Films berichtet.