Streit mit Independent-Labels beendet

MySpace - Musikdienst holt sich Radiohead, The Prodigy und Arctic Monkeys.

Das Social-Community-Portal MySpace setzt im Wettrennen um die User-Gunst verstärkt auf Unterhaltungsangebote. Vor allem der hauseigene Musikdienst MySpace Music soll zu einer zentralen Anlaufstelle für Musikliebhaber im Web ausgebaut werden. Um diesen ein möglichst umfassendes Angebot bieten zu können, hat die Plattform von Rupert Murdochs News Corp nun einen langwierigen Rechtsstreit mit der Non-Profit-Organisation Merlin beendet, die Independent-Labels auf der ganzen Welt und Künstler wie Radiohead, The Prodigy oder die Arctic Monkeys vertritt.

"Mithilfe der erzielten Einigung verschaffen wir unseren Usern Zugang zu dem reichhaltigen Merlin-Musikkatalog und eröffnen den Labels im Gegenzug gleichzeitig die Möglichkeit, ihren Content innerhalb unserer Community in Geld zu verwandeln", wird MySpace-Music-President Courtney Hold vom britischen Guardian zitiert. Über das vor kurzem gestartete "Artist Dashboard" könnten die Plattenfirmen zudem einen bisher ungeahnten Einblick in die Hörgewohnheiten der Fans ihrer Künstler gewinnen.