16.02.2026

Berlinale 2026

Treffen der Schweizer Filmschaffenden

Zahlreiche prominente Vertreter folgten der Einladung von Swiss Films und deren Direktor Nicola Ruffo. Ein Thema war auch die Halbierungsinitiative.
Berlinale 2026: Treffen der Schweizer Filmschaffenden
Schweizer Filmschaffende dicht gedrängt beim Empfang der Swiss Films, Zürich, in Berlin. In der Mitte Erfolgsproduzentin Anne Walser und die herausragenden Schweizer Filmmusiker, die Geschwister Baldenweg sowie Stiller-Regisseur Stefan Haupt. (Bild: Manfred Klemann)

Die Berlinale 2026 ist auch für Schweizer Filmschaffende eine gute Möglichkeit, um auf ihr Schaffen aufmerksam zu machen. So trafen sich am Sonntagabend prominente Vertreterinnen und Vertreter des Schweizer Films bei einem Empfang von Swiss Films, der vom Bund finanzierten Stiftung zur Förderung des Schweizer Filmschaffens im Ausland. Sie folgten der Einladung von Swiss-Films-Direktor Nicola Ruffo zu einem Stehempfang, Gesprächen und zur Anbahnung neuer Projekte im Lokal Essenza in der Leipziger Strasse in Berlin. Ruffo zeigte sich zufrieden, dass so viele geladene Gäste erschienen waren und sich aktiv austauschten.

Bundesamt für Kultur und aktuelle Branchenthemen

Zu den Gästen zählten auch die höchsten Beamten des Bundesamts für Kultur, Laurent Steiert und Nadine Adler, die das Schweizer Filmschaffen in Berlin repräsentierten. Ein zentrales Gesprächsthema unter den Anwesenden war die sogenannte Halbierungsinitiative gegen die SRG, die für die Zukunft des Schweizer Films von grosser Bedeutung ist. Peter Reichenbach, erfolgreicher Produzent von Hello Betty, betonte gegenüber persoenlich.com: «Wenn die SRG kein Geld mehr für uns freie Produzenten hat, kann man den Schweizer Film vergessen. Vor allem Serien wie ‹Wilder› oder ‹Malony› sind nicht mehr finanzierbar.» Reichenbach, bekannt für Filme wie «Platzspitzbaby» und weitere Schweizer Erfolgsproduktionen, unterstrich die entscheidende Rolle der SRG für die Branche.


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