Der französische Medien- und Telekommunikationskonzern Vivendi hat im vergangenen Jahr trotz der Flaute im Musikgeschäft Umsatz und Betriebsgewinn gesteigert.
Der Mutterkonzern der weltgrössten Plattenfirma Universal Music Group baute den Umsatz um fast 7 Prozent auf 27,1 Milliarden Euro aus. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen kletterte der Gewinn um 8,8 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro, wie Vivendi am Montag mitteilte. Analysten hatten mit etwas geringeren Steigerungsraten gerechnet.
Der Überschuss aus dem fortlaufenden Geschäft sank dagegen von 2,73 auf 2,58 Mrd. Euro. Für das Jahr wollen die Franzosen eine Dividende von 1.40 Euro entrichten. Im laufenden Jahr soll der operative Gewinn weiter steigen.
Vivendi beschäftigt rund 43'000 Mitarbeiter in mehr als 70 Ländern und umfasst neben Universal unter anderem den Spieleanbieter Activision Blizzard, den TV- Anbieter Canal+ und die Mobilfunkfirmen SFR und Maroc Télécom. (sda)

