Der Literaturpreis der Zeitung "Die Welt" geht dieses Jahr an den US-Schriftsteller Philip Roth. Als einer der "Grossen der zeitgenössischen Weltliteratur" schreibe Roth seit Jahrzehnten über die Tragödie der menschlichen Existenz, hiess es in der Begründung. Zu Roth' bekanntesten Werken gehören "Portnoys Beschwerden" und "Der menschliche Makel". Der mit 10'000 Euro (15'000 Franken) dotierte Preis erinnert an Willy Haas, der 1925 die "Literarische Welt" gründete.
Der Jury, die ihren Entscheid am Donnerstag bekannt gab, gehörten unter anderem der Verleger Lord George Weidenfeld, der Autor Bernhard Schlink und die Herausgeberin der "Literarischen Welt", Rachel Salamander, an. (sda)