02.03.2007

Studie

Videogames verleiten zum Rasen

Rennspiele wirken sich auf Fahrverhalten aus.

Computerspiele wirken sich auf das Fahrverhalten von jungen Autolenkern aus. Personen, die regelmässig Rennspiele nutzen, neigen verstärkt zum Rasen im realen Strassenverkehr. Wie eine aktuelle Studie im Auftrag der britischen Fahrschule BSM belegt, tendiert rund ein Drittel der jungen Fahrer zu schnellerem Fahrverhalten, nachdem ein Video-Rennspiel konsumiert wurde. 27 Prozent der Fahrschüler zwischen 16 und 24 Jahren zeigen sich zudem risikofreudiger im Fahrverhalten. Insgesamt nahmen 1000 Autolenker an der Untersuchung teil.

Gemäss den Ergebnissen bei BSM, gibt es einen unbestreitbaren Zusammenhang zwischen den Games und gefährlichem Fahrverhalten gibt. Ein Viertel der Befragten gab an, während dem Autofahren an die Fahrsituation im Spiel zu denken. Dabei handelte es sich insbesondere um Männer. 34 Prozent glauben, dass Videogames einen positiven Einfluss auf das reale Fahrverhalten haben, besonders was die Reflexe betrifft. Die Untersuchung zeigt auch, dass rund die Hälfte der regelmässigen Gamer ihre Fahrprüfung beim ersten Versuch bestehen. Bei jenen, die nur ab und zu spielen, ist die Durchfallquote etwas höher: Nur 45 Prozent schaffen die Prüfung beim ersten Mal.



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