1298 Einreichungen aus 73 Ländern, davon 91 Filme aus der Schweiz. Das Fantoche Festival 2014 unter der Leiterin Annette Schindler präsentiert die aktuellen Zahlen, die nicht zuletzt dank der neuen Möglichkeit der digitalen Einreichung der Filme, erreicht wurden. Gleichzeitig verkündet Fantoche mit "Krieg & Frieden" einen zweiten Themenschwerpunkt neben dem Länderfokus Japan.
Im Zentrum der zwölften Festivalausgabe, die vom 2. bis 7. September 2014 stattfindet, stehen der "Internationale Wettbewerb" und der "Schweizer Wettbewerb" mit den besten animierten Kurzfilmen, die in den letzten 14 Monaten kreiert wurden. Mit dem Länder-Fokus "What’s going on, Japan?" taucht Fantoche in die faszinierende Animationskultur Asiens ein: Kurzfilmprogramme, historische und aktuelle Langfilme, Präsentationen, Diskussionsforen und Begleitaktivitäten zeigen ein breites Spektrum der bewegten Kunst Japans. Unter dem Titel «Animation gestern, heute, morgen» erlebt das Publikum eine Tour d’horizon Europäischer Animationsfilme.
Als zweiten Schwerpunkt stellt Fantoche eine thematische Auslotung um Krieg und Frieden in den Vordergrund, heisst es in der Mitteilung vom Mittwoch. Dies geschieht aus verschiedenen Anlässen: Einerseits nimmt das Festival auf den Friedenskongress Bezug, der den "Frieden von Baden" von 1714 würdigt. Dieser war ein Teil der Verhandlungen, die vor 300 Jahren den Spanischen Erbfolgekrieg beendete. Andererseits finden dieses Jahr vielerorts Veranstaltungen im Gedenken an den Beginn des Ersten Weltkrieges 1914 statt. (pd)