Vögeli verärgert über Hildbrand-Kolumne

Wetterfrosch-Ranking - «Unanständig, oberflächlich und völlig daneben»: Der TV-Wettermoderator lässt die Kritik nicht auf sich sitzen – und schlägt zurück. «Offenbar braucht er in seinem Ranking einen Sündenbock, um für Schlagzeilen zu sorgen.»

Rund einen Monat nach der Tattoo-Kritik ist René Hildbrands Kolumne auf persoenlich.com wieder in den Schlagzeilen: Dieses Mal hat er «die Wetterfeen und Wetterfrösche der wichtigsten Schweizer TV-Stationen» unter die Lupe genommen. Einer von ihnen ist Meteonews-Wettermann Reto Vögeli, der unter anderem auch bei Tele Züri das Wetter moderiert. Und was Hildbrand über ihn schreibt, passt dem 32-Jährigen ganz und gar nicht. Auf blick.ch macht er seinem Ärger Luft. «Hildbrands Kritik ist unanständig und oberflächlich. Offenbar brauchte er in seinem Ranking einen Sündenbock, um damit für Schlagzeilen zu sorgen», sagt er gegenüber der Boulevardzeitung.

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Welche Zeilen sind es, die den Moderator derart in Rage bringen? Hildbrand hat in seinem Ranking geschrieben: «Bei ganz vereinzelten Moderatoren vernimmt man Stimmlagen und Sprachschalls, welche die Zuschauer verscheuchen. Die Rede ist von Reto Vögeli. Als Synchronstimme im Kinderkanal würde sein Sprechorgan gerade noch durchgehen...»

«Nur nach Äusserem bewertet»

Der Wettermann hätte sich eine sachlichere Kritik gewünscht, immerhin blicke er als Meteorologe auf zehn Jahre Berufserfahrung zurück. Aber Hildbrand scheine sich nicht um den Inhalt zu scheren, sondern bloss um Äusserlichkeiten, sagt er weiter. «Deshalb bewertet er die weiblichen Moderatoren auch nur nach ihrem Aussehen.» Vögeli bezieht sich dabei auf Hildbrands Äusserungen zu «Wetterfee» Jeannette Eggenschwiler («Sie hat sich beneidenswert prächtig gehalten. Und damit ist nicht nur ihre Top-Figur gemeint») und Meteonews-Kollegin Linda Gwerder («Sie macht einen prima Job und ist attraktiv wie ein Sonnenuntergang in Griechenland»).

Hildbrands «Publikumswunsch», Vögeli möge seine Moderationstage an Gwerder abtreten, findet der Betroffene «völlig daneben». Er wünscht sich, dass der TV-Kritiker seine nächsten Rankings mehr auf der sachlichen Ebene halten möge. (lom)