Die Modezeitschrift Vogue hat nach der Kontroverse um das Cover-Bild, das die neue US-Vizepräsidentin Kamala Harris zeigte, eingelenkt. Das Magazin kündigte eine limitierte Auflage der Februar-Ausgabe mit einem Foto von Harris in formeller Pose mit einem blauen Hosenanzug an.
Zur «Feier dieses historischen Moments» werde man eine begrenzte Auflage zum Tag der Amtseinführung herausbringen, teilte die Vogue auf Twitter mit. Dazu postete sie das Bild, das laut übereinstimmenden Medienberichten ursprünglich von Harris' Team als Cover-Bild ausgewählt worden war.
Auf dem zuerst veröffentlichten Cover (links) war Harris lässig stehend in Blazer und Turnschuhen vor rosa-grünem Hintergrund zu sehen.
Vice President-elect @KamalaHarris is our February cover star!
— Vogue Magazine (@voguemagazine) January 10, 2021
Making history was the first step. Now Harris has an even more monumental task: to help heal a fractured America—and lead it out of crisis. Read the full profile: https://t.co/W5BQPTH7AU pic.twitter.com/OCFvVqTlOk
Zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer in den sozialen Netzwerken hatten die Aufnahme der 56-Jährigen als respektlos oder technisch minderwertig und damit unpassend für das Titelporträt der mächtigsten Frau des Landes empfunden. Die Vogue hatte erklärt, die Redaktion habe sich für das informellere Foto entschieden, weil es Harris' authentischen und zugänglichen Charakter betone. (sda/dpa/eh)