Weihnachten ist mehr als "Guetsli und Krippenfiguren"

Röbi Koller - Der Moderator ist aus der Kirche ausgetreten und "tief drin trotzdem katholisch geblieben".

Der Fernseh- und Radiomoderator Röbi Koller hat ein ambivalentes Verhältnis zur Kirche. Er ist ausgetreten und "tief drin trotzdem katholisch geblieben". Weihnachten erlebt er "als schönes Fest" und als ein hochaktuelles.

Denke er an Maria und Josef auf der Flucht, dann sei der Bezug zur Gegenwart offensichtlich. "So kann man zu Weihnachten mehr Bezüge herstellen als mit Weihnachtsguezli und Krippenfiguren", sagte der 58-Jährige der Zeitschrift "Viertelstunde für den Glauben" und im Gespräch mit seinem Kollegen Ruedi Josuran.

Obwohl Koller aus der Kirche ausgetreten ist, glaubt er an eine höhere Macht. "Ob diese Gott heisst oder anders, ist eigentlich egal." Auch mit Fragen wie "Woher kommen wir? Wofür sind wir da? Wohin gehen wir?" beschäftige er sich, sagt Koller. Trostlos findet er den Gedanken, dass mit dem Tod "alles fertig ist". Er finde es schön, sich auf etwas zu freuen, "das nachher noch kommt". (sda)