Wieder Millionen in den Sand gesetzt

Filmförderung - "Clean Out" ist nie zustande gekommen.

Die Filmförderung des Bundes ist in einen zweiten Fall "Sennentuntschi" verwickelt. Mit dem nie zustande gekommenen Film "Clean Out" sind Fördergelder in Millionenhöhe in den Sand gesetzt worden, berichtet die "Sonntagszeitung". Der Actionfilm mit Harvey Keitel in der Hauptrolle hätte 2010 das Vorzeigeprojekt des damaligen Filmchefs Nicolas Bideau werden sollen. Doch ein amerikanischer Co-Produzent hatte massiv Gelder veruntreut und sich damit unter anderem ein Luxusauto gekauft. Das 18-Millionen-Projekt wurde von US-Seite gestoppt, Produzent "PC" Fueter steht vor einem Scherbenhaufen. Der Fall wirft ein schiefes Licht auf die eidgenössische Förderpolitik; die Umstände der Millionenzahlung bleiben mysteriös. (Sonntagszeitung)