Die Jungsozialisten (Juso) lassen offenbar nichts unversucht, um ihre 1:12-Initiative zum Erfolg zu führen. In der Nacht auf Donnerstag projizierten sie aus mehreren hundert Meter Entfernung Werbeslogans und -videos an die UBS-Fassade am Zürcher Paradeplatz.
"Die 1:12-Initiative bekämpft genau die Selbstbereicherung, die hinter der Fassade der UBS stattfindet", liess sich Juso-Präsident David Roth in einem Communiqué vom Donnerstagabend zitieren. Mit der Aktion könnten wieder die eigentlichen Probleme ins Scheinwerferlicht gestellt werden.
Mit Slogans wie "Fertig abgezockt!" oder schlicht "1:12 ja!" machte die Jungpartei Werbung in eigener Sache, wie auf Bildern auf der Juso-Homepage zu sehen war. Auch ein Foto von Ex-UBS-Chef Marcel Ospel wurde an die Fassade projiziert - mit der Überschrift "Lohnspanne 1:424".
Von der UBS war am Donnerstagabend keine Stellungnahme erhältlich. (sda)
Bild: Juso