66 Prozent der Plakate sind Pro Durchsetzungsinitiative

Mediafocus - Eine Studie von Mediafocus zeigt die Verteilung der Werbegelder für Ja- und Nein-Kampagnen im Abstimmungskampf.

Der Werbemonat Januar verzeichnet einen Werbedruck von 327.4 Millionen Bruttofranken. Dies entspricht fast exakt dem Wert des Vorjahresmonats (-0.3%). Besonders ins Gewicht fällt die Produktgruppe Politische Kampagnen mit einem Plus von 180 Prozent: Dieser massive Anstieg ist auf die kommende eidgenössische Abstimmung am 28. Februar 2016 zurückzuführen, wie Mediafocus in einer Mitteilung schreibt.

Sanierung Gotthard-Strassentunnel

Der grösste Werbedruck wurde im Januar mit 0.81 Millionen Bruttofranken für die Volksinitiative für die Sanierung des Gotthard Strassentunnels (offiziell: Änderung vom 26. September 2014 des Bundesgesetzes über den Strassentransitverkehr im Alpengebiet) verzeichnet. Genau 55 Prozent des Werbedrucks in für diese Initiative können der Ja-Kampagne und 45 Prozent der Nein-Kampagne zugeordnet werden, schreibt Mediafocus.

Durchsetzungsinitiative

An zweiter Stelle im Abstimmungskampf folgt die Durchsetzungsinitiative (offiziell: Volksinitiative zur Durchsetzung der Ausschaffung krimineller Ausländer) mit einen Bruttowerbedruck von 0.73 Millionen Bruttofranken. Bei der Durchsetzungsinitiative kann dieser Betrag sogar für 66 Prozent der Ja-Kampagne zugeteilt werden. Nur 34 Prozent des Werbedrucks erfolgte auf der Nein-Seite. (pd)

Bild: SVP