Am 18. Mai kommt die Initiative "Gleiche Rechte für Behinderte" vors Stimmvolk. 700'000 Behinderte in der Schweiz hoffen auf ein Ja. Und die Behinderten-Organisationen kämpfen dafür. So auch die Stiftung move, die sich unter der Leitung von Linda Mühlemann für die Belange von Menschen im Rollstuhl einsetzt. In ihrem Auftrag haben die Kreativen von Publicis eine schlagende Idee entwickelt, die ganz ohne Tränendrüsen-Effekt oder Mahnfinger auskommt. Und genau deshalb die vielschichtige Thematik der Initiative so verblüffend wie auffällig auf den Punkt bringt: Indem die Hilflosigkeit von Behinderten in der heutigen Gesellschaft anhand des Rollstuhl-Piktogramms dargestellt wird, erscheint die Ja-Parole zur Abstimmung als einzig mögliche Konsequenz. Dabei wirkt das Sujet durch seine nüchterne, reduzierte Piktogramm-Umsetzung im Effekt umso emotional-dramatischer.
Die Anzeige erscheint ab KW 18 doppel- und ganzseitig sowie in kleine-ren Formaten. In 20 Minuten, NZZ, NZZ am Sonntag, Blick und Sonn-tagsBlick. Parallel dazu werden B12-Plakate ausgehängt. Im Raum Zürich startet zudem eine Guerilla-Kleberaktion. Sämtliche Massnahmen wurden durch Sonderspenden ermöglicht.
Verantwortlich bei der Stiftung move: Linda Mühlemann; bei Publicis: Daniel Krieg (CD), Petra Bottignole (Text), Dominik Oberwiler (AD); Foto/Bildbearbeitung: Felix Schregenberger.