Die aktuelle Kampagne umfasst mehrere Komponenten: Videoporträts von Mitarbeitenden werden auf den Online-Kanälen gezeigt. Neu lanciert wurde ein «Wandertypen-Game» auf der Website, das anhand eines Fragenkatalogs passende Wanderrouten vorschlägt. Verantwortlich für Konzept und grafische Umsetzung ist die Berner Kommunikationsagentur Bold.
Plakate und digitale Displays an Schweizer Bahnhöfen zeigen herbstliche Wanderszenen, wobei auf den E-Panels KI-animierte Bilder zum Einsatz kommen. Parallel läuft eine Online-Werbekampagne. Partner der Schweizer Wanderwege unterstützen die Kommunikation auf ihren eigenen Kanälen.
Dies ist die dritte Ausgabe der Branding-Kampagne der Schweizer Wanderwege. Damit will die Organisation ihre Bekanntheit weiter steigern und den Wert ihrer Arbeit sichtbar machen, insbesondere gegenüber potenziellen Gönnerinnen und Gönnern. Denn die Schweizer Wanderwege sind zu rund 70 Prozent auf private Unterstützung angewiesen. Nur etwa acht Prozent der Einnahmen stammen vom Bund, der Rest von Sponsoren und eigenen Dienstleistungen. «Entgegen der weitverbreiteten Annahme werden Wanderwege und die damit zusammenhängenden Arbeiten nur teilweise von der öffentlichen Hand finanziert», erklärt Andrea Boillat, Leiterin Marketing und Kommunikation.
Das Schweizer Wanderwegnetz umfasst über 65'000 Kilometer mit rund 50'000 Wegweisern und geschätzt 250'000 Zwischenmarkierungen. Die Kontrolle, Signalisation und einfache Unterhaltsarbeiten übernehmen in den meisten Kantonen die kantonalen Wanderweg-Fachorganisationen mit Unterstützung von rund 2000 Freiwilligen.
Der Verband Schweizer Wanderwege ist vom Bundesamt für Strassen (Astra) mit der übergeordneten Koordination und Förderung der Wanderweginfrastruktur betraut. Zu den Aufgaben gehören die Mitfinanzierung von Projekten, die Erarbeitung von Handbüchern, die Ausbildung von Fachpersonen und das Datenmanagement des digitalen Wanderwegnetzes. (pd/nil)