Am 11. September ging im Zürcher Opernhaus der Vorhang auf für die neueste Choreographie von Heinz Spoerli. Ein ganz spezieller Abend, der ganz im Zeichen von "Nichts" resp. der Reduktion stand: Für einmal wird jeweils nicht ein ganzes Orchester für Musik sorgen, sondern ein einziges Chello Spoerlis Zürcher Ballett zum Tanzen bringen mit den Suiten Nr. 2, 3 und 6 von Johann Sebastian Bach. Spoerli hat das Programm mit "In den Winden im Nichts" übertitelt.
Beschwingt hat die reduzierte Thematik auch die Kreativen der Zürcher Niederlassung von Euro RSCG Switzerland: Wurde bei Man Rays berühmter Fotografie ein Frauenrücken mit F-Löchern bemalt, haben die Euro RSCGler nun ein Cello mit neuen F-Löchern in Form von Füssen versehen. Mit weniger kann man kaum die Verbindung der Musik zum Tanz ausdrücken. In Szene gesetzt wurde die Eingebung der Kreation von den Fotografen Schaub Stierli.
Verantwortlich beim Opernhaus Zürich, Zürcher Ballett: Heinz Spoerli (Ballettdirektor), Peter-A. Marschel (Ballettmanager); bei Euro RSCG Switzerland, Zürich: Frank Bodin, Jürg Aemmer, Miro Beck (Kreation), Tina Schalow (Art Buying), Gioia Neuenschwander, Barbara Vögeli (Beratung), Edi Burri (Produktion); Foto: Schaub Stierli; Bildbearbeitung: Atelier Hofer.