Autos als 3D-Modelle im gedruckten Magazin

Ringier Brand Studio - Ford ist nicht mehr als Austeller am Autosalon präsent. Um neue Modelle dennoch zeigen zu können, setzt der Autohersteller auf Augmented Reality.

Augmented Reality kann Print um Videos, Animationen, Infografiken, Bilder, Soundfiles oder weiterführende Informationen erweitern. Ford macht sich die Technik zunutze, um seine Autos im gedruckten Magazin als 3D-Modelle zu präsentieren statt als blosse Fotos. Die Experience als Teil einer komplexen Kampagne für den Autohersteller entwickelt und umgesetzt hat das Ringier Brand Studio, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die Arbeit besteht aus dem interaktiven AR-Print-Magazin, der Ford AR-App und dem virtuellen Showroom. Ausgespielt werden die Inhalte laut Mitteilung als Zeitungs-Beilage, über Native Ads und klassische Displaybanner.


Das gedruckte Magazin können Leserinnen und Leser über die Ford-AR-App zum virtuellen Leben erwecken. Ebenfalls möglich ist es mit der Blick-App, die neu eine AR-Integration besitzt (persoenlich.com berichtete). Kurze Videos werden beim Scannen einer Seite direkt im Smartphone-Screen abgespielt, längere öffnen sich aus Gründen der User-Freundlichkeit im Browser.

Den Lesern bietet sich die Möglichkeit, die Autos zu erleben statt nur anzugucken. Zum informativen Text kommt ein emotionales Video, die fotografierte Frontansicht wird um die 360-Grad-Ansicht in 3D erweitert, Use-Time und Beschäftigung mit dem Produkt steigen, schreibt das Ringier Brand Studio.

Gleichzeitig wird die Customer Journey vereinfacht. Mit einem Klick gelangt man auf den Showroom, wo das 3D-Modell konfiguriert oder eine Probefahrt gebucht werden kann. Das Eintippen der URL erübrigt sich. Die AR-Experience werte nicht nur Magazine auf, sondern sei auch bei klassischen Printinseraten anwendbar, schreibt das Ringier Brand Studio weiter. (pd/wid)