Die Kampagne zeigt, was Körperkult und Selbstoptimierung eben auch sein können: Erschöpfung, unangenehmes Stöhnen und ein Muttermilch-Shake, der nach Rosenkohl schmeckt.
Die drei Spots spielen im Fitnessstudio und beginnen alle gleich, schreibt Digitec Galaxus in einer Medienmitteilung: Dramatische Bilder, hartes Licht, entschlossene Gesichter. Eine Stimme aus dem Off spricht bedeutungsschwere Motivationsfloskeln.
Alles deutet darauf hin, dass hier gleich innere Schweinehunde besiegt und neue Bestleistungen gefeiert werden. Doch Galaxus interessiert sich weniger für den perfekten Moment als das, was im vermeintlich echten Leben passiert. So kippt die Geschichte je nach Spot in eine andere Richtung, die nicht mehr viel mit Hochglanz-Fitness-Gebrabbel zu tun hat.
Die neuen Galaxus-Spots zeigen das Fitnessstudio damit nicht als Ort der grossen Verwandlung, sondern als das, was es für viele eben auch ist: ein Treffpunkt für Vorsätze, bröckelnde Motivation und Situationen, die man sich anders vorgestellt hat. Alle wollen irgendwo zwischen Selbstoptimierung und Instagram-Realität an sich arbeiten – aber der Weg dahin ist selten so geradlinig wie im Werbeversprechen.
Die neuen Spots sind ab dem 16. März 2026 in der Deutsch- und Westschweiz im Kino, TV und Web-TV sowie online zu sehen. (pd/red)