Der Plakatvermarkter setzt auf alternative Energie

APG|SGA - 12. Ausgabe des jährlichen Umweltberichts publiziert.

Im September 2014 hat die APG die 12. Ausgabe ihres jährlichen Umweltberichts publiziert. Das Unternehmen weist 2013 laut eigenen Angaben erneut eine bessere Umweltbilanz auf als in den Vorjahren. Im 5-Jahres-Vergleich habe die Energieeffizienz stetig zugenommen und die Umweltleistung sei von Jahr zu Jahr besser geworden.

Knapp die Hälfte der Neuwagen von APG werden laut Mitteilung mit Gas- oder Hybrid-Motoren angetrieben. Der Durchschnittswert in der Schweiz liege bei lediglich rund 2 Prozent. APG-Fahrzeuge verursachen damit deutlich weniger CO2-Belastung als der landesweite Durchschnitt.

Zudem decke man den Energiebedarf der Leucht-Werbeträger zu 100 Prozent mit "naturemade star"-zertifiziertem Strom. Die Gebäude werden ebenfalls zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt.

Umweltbelastung in 5 Jahren um 20 Prozent reduziert
Insgesamt hat die Umweltbelastung seit 2009 rund 20 Prozent abgenommen, wobei der Strom mit rund 60 Prozent anteilsmässig am meisten zu dieser Reduktion beiträgt. Dies sei das Ergebnis der kontinuierlichen Anstrengungen für einen verantwortungsvollen Stromeinkauf, so der Plakatvermarkter. APG setzt zu 100 Prozent auf Energie aus erneuerbaren Quellen. Der Beitrag des Verkehrs zur Gesamtreduktion beträgt rund 35 Prozent und ist zurückzuführen auf die Beschaffung und Nutzung von Erdgas- und Hybridfahrzeugen sowie die umfassende Schulung für eine energiesparende Fahrweise. Der Materialverbrauch ist im gleichen Zeitraum mit rund 5 Prozent, der Verbrauch von Heizenergie mit rund 3 und die Entsorgung mit 1 Prozent an der Reduktion beteiligt. Die Umweltbelastung pro Plakat konnte im Zeitraum 2009 bis 2013 um knapp 15 Prozent gesenkt werden.

Beitrag zur Energiewende
Alle grösseren Städte in der Schweiz bekennen sich zu einer Gesellschaft, die weniger CO2 verursacht. APG unterstütze dies seit Jahren aktiv, hiesst es weiter. Bei den Treibhausgasemissionen konnte gegenüber 2009 eine CO2-Reduktion von rund 500 Tonnen erzielt werden (-13 Prozent). Diese Verringerung entspreche rund 3,4 Millionen, mit einem durchschnittlichen Neuwagen gefahrenen Kilometern – oder rund 85 Erdumrundungen. (pd)