Seit 1997 investiert die bioRe Stiftung in die Verbesserung der Lebensbedingungen von Bauernfamilien in Indien und Tansania. Im Fokus steht dabei der Anbau von Bio-Baumwolle als nachhaltige Lebensgrundlage und die Sicherung der Menschenrechte.
Gleichzeitig kommuniziert die Stiftung hierzulande die Missstände in der Textilproduktion in Ländern des Südens und versucht die Bevölkerung zu einem bewussten Einkauf von Mode zu bewegen. Für Mode aus natürlichem Anbau, hergestellt unter fairen Arbeitsbedingungen.
Passend dazu hat KSP den diesjährigen Jahresbericht in Form einer Modedesigner-Mappe gestaltet. Mit Illustrationen, die sich auf die fünf elementaren Menschenrechte beziehen, für die sich bioRe einsetzt und unter dem Motto „Human Rights Organic Cotton“ kommuniziert: das Recht auf ökologische Vielfalt, das Recht auf Bildung, das Recht auf ökonomische und ökologische Entwicklung, das Recht auf Gesundheit und das Recht auf Arbeit und fairen Lohn.
Deshalb zeigen die Mode-Illustrationen keine Models, sondern Kleinbauern auf ihren Feldern. Der Text des Jahresberichtes sei zudem analog zu Designerskizzen in Handschrift abgesetzt, heisst es in der Mitteilung. Der Gesamtlook werde dadurch komplementiert, dass sämtliche Blätter nicht gebunden, sondern lose in einer Mappe liegen – wie in der Modewelt üblich.
Verantwortlich bei bioRe: Jürg Peritz (Stiftungspräsident), Christa Suter (Geschäftsführerin); verantwortlich bei KSP: Benny Goldstein, Uwe Schlupp (Creative Direction), Kevin Zysset (Art Direction), Christian Stüdi (Text), Flavia Meyer (Beratungsleitung), Eveline Mathis (Beratung), Manuela Pasanen (DTP), Kornel Stadler (Illustrationen und Handschrift). (pd)