Die Jugend schwört auf Döner

Publicis Zürich - Die Agentur bewirbt die Eidgenössische Jugendsession mit dem Motto «Ich schwör.» und setzt auf Begriffe aus der Gaming-Welt. Die Kampagne verspricht tiefere Dönerpreise, gratis Tampons und weniger «NPC» in der Politik.

Publicis Zürich setzt bei der Bewerbung der kommenden Jugendsession auf eine provokante Strategie: Die Kampagne «Ich schwör.» entstaubt den historischen Rütlischwur und holt ihn in die Gegenwart. Mit «NPC» – Non-Player-Character – verwendet sie einen Gaming-Begriff für passive Teilnehmer.

«Wie macht man junge Leute neugierig auf Politik? Mit Themen, die die Jungen wirklich interessieren. Und einer Sprache, die sie wirklich sprechen», begründet das Projektteam von Publicis Zürich den Ansatz.

Die Kampagne spielt laut Mitteilung bewusst mit dem Gefühl vieler Jugendlicher, in eine passive Rolle gedrängt zu werden, wenn über ihre Köpfe hinweg politische Entscheidungen getroffen werden. Die Eidgenössische Jugendsession will genau das ändern und jungen Menschen eine Stimme auf der grossen politischen Bühne im Bundeshaus geben.

Die kommunikativen Massnahmen sind schweizweit auf Social Media als TikTok-Videos und Instagram-Posts zu sehen, ausserdem auf Plakaten in Schulen und als T-Shirt-Prints.

Die Jugendsession findet vom 6. bis 9. November in Bern statt. (pd/cbe)