Migros-Marketingchef Urs Riedener, nach NZZ am Sonntag einer der Kronfavoriten für die Konzernleitung, besticht mit neuen Ideen. Um das ökologische und soziale Engagement des Duttweiler-Konzerns noch verstärkt hervorzuheben, werden Labels wie Bio, Max Havelaar oder Eco zukünftig mit einem blauen Balken und dem Wort "Engagement" besser erkennbar gemacht. Gleichzeitig findet sich beim jeweiligen Labelprogramm eine kurze Beschreibung des Engagements. Weitere Hintergrundinformationen findet der Kunde im Internet unter http://www.migros.ch.
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Margarine für den Tropenwald
"Bis anhin waren die Labels auf den Produkten so diskret platziert, dass man sie teilweise übersehen konnte", so die Begründung von Urs Riedener. Doch mit dieser Zurückhaltung ist es nun vorbei. Im vergangenen Jahr hatte die Migros mit so genannten ethischen Produkten einen Umsatz von 1.741 Milliarden Franken erzielt -- gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung von 13 Prozent. Riedener ist optimistisch. Für 2010 rechnet er mit einer weiteren Zunahme von beinahe 800 Millionen Franken. "Einerseits möchten Kundinnen und Kunden mit gutem Gewissen einkaufen könnnen," so der gebürtige St. Galler, andererseits bekenne sich die Migros zur sozialen und ökologischen Verantwortung. So verwendet der Konzern seit mehr als einem Jahr für die Herstellung von Margarine nur noch Palmöl aus nachhaltiger Produktion. Damit soll der weitere Abbau von Tropenwäldern vermieden werden.
"Bis anhin waren die Labels auf den Produkten so diskret platziert, dass man sie teilweise übersehen konnte", so die Begründung von Urs Riedener. Doch mit dieser Zurückhaltung ist es nun vorbei. Im vergangenen Jahr hatte die Migros mit so genannten ethischen Produkten einen Umsatz von 1.741 Milliarden Franken erzielt -- gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung von 13 Prozent. Riedener ist optimistisch. Für 2010 rechnet er mit einer weiteren Zunahme von beinahe 800 Millionen Franken. "Einerseits möchten Kundinnen und Kunden mit gutem Gewissen einkaufen könnnen," so der gebürtige St. Galler, andererseits bekenne sich die Migros zur sozialen und ökologischen Verantwortung. So verwendet der Konzern seit mehr als einem Jahr für die Herstellung von Margarine nur noch Palmöl aus nachhaltiger Produktion. Damit soll der weitere Abbau von Tropenwäldern vermieden werden.
Um den Kunden nicht die Auswahlmöglichkeit zu nehmen, will die Migros auch in Zukunft ihren Kunden die Wahl zwischen teureren "Engagement"-Produkten und generischen Artikeln anbieten. Neben den zehn Produktelabels, die mit dem Prädikat "Engagement" ausgezeichnet werden, und der Unterstützung der KIDS-Schule in Indien soll auch der Energieverbrauch in den Migrosbetrieben optimiert werden. Eines dieser Projekte wurde von der UNO am Öko-Gipfel in Johannesburg bereits ausgezeichnet.
'Ethik'-Dachkampagne by Publicis
Begleitet wird das "Engagement" der Migros von einer Ethik"-Dachkampagne aus dem Hause Publicis. Diese eröffnet mit einem Paukenschlag: mit einer vierseitigen Anzeigenstrasse, die das gesamte Engagement der Migros im Überblick präsentiert. Dieser Auftakt wird gefolgt von vier doppelseitigen Motiven, die anhand je eines konkreten Beispiels und Labels beleuchten, was "Engagement" wirklich ist und bedeutet. Sowohl der Auftakt wie auch die Folgekampagne erscheinen ab sofort in der nationalen Presse. Dazu kommen zusätzlich POS- und weiteren Begleitmassnahmen zum Einsatz.
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