Die Kampagne reagiert auf einen deutlichen Rückgang der Gesuchseingänge bei der Stiftung EFA in den vergangenen Jahren, erklärt die verantwortliche Agentur Republica in einer Mitteilung. Die Stiftung will ihre gesellschaftliche Wahrnehmung stärken und ihre Rolle als Anlaufstelle für Betroffene festigen. Mit gezielter Kommunikation soll auch das Bewusstsein dafür geschärft werden, dass asbestbedingte Gesundheitsschäden auch Jahrzehnte nach der Exposition auftreten können.
Kernstück ist ein 21-sekündiger Spot, der Menschen mit verheilten Alltagsverletzungen zeigt. Der Film kontrastiert diese harmlosen Narben mit den potenziell tödlichen Spätfolgen von Asbest. Die zentrale Botschaft lautet: «Unfälle gehen vorbei. Asbest leider nicht.» Gleichzeitig wird auf die Unterstützungsangebote der Stiftung für Betroffene und Angehörige hingewiesen.
Die von Republica entwickelte Kampagne richtet sich neben der Öffentlichkeit gezielt an medizinisches Fachpersonal, Multiplikatoren und politische Entscheidungsträger. Der Spot wurde von der Produktionsfirma Stories AG unter der Regie von Natascha Vavrina umgesetzt. (pd/spo)