Ein Sommerloch gibts nur bei den Werbeaufwendungen

Erhebung - Fast Moving Consumer Goods und Käufer machen keine Sommerpause.

Die Bauer Media KG, Anzeigen- und Onlinevermarkter der Bauer Verlagsgruppe, präsentiert eine neue Ausarbeitung zum Thema Saisonalität in der Werbung. Die Betrachtung der Werbeaufwendungen, der Umsatzverteilung, des Urlaubsverhaltens und der Auflagenentwicklungen der Jahre 2001 und 2002 zeige, dass es ausschliesslich für Werbung ein Sommerloch gibt: Während die saisonalen Verläufe der Werbeinvestitionen in den Sommermonaten Juni, Juli und August stark zurückgehen, weist die Nachfrage nach schnelldrehenden Konsumgütern des täglichen Bedarfs (Fast Moving Consumer Goods) im Vergleich zum Rest des Jahres keine signifikant geringeren Werte aus.

Werbungtreibende begründen die Reduktion von Werbeaufwendungen meist mit der Sommer-Ferienzeit: Vermutet wird, dass viele Konsumenten ihren Urlaub im Ausland verbringen, als Käufer ausfallen und somit nicht beworben werden müssen. Die Ausarbeitung zeigt jedoch, dass im Sommer 71 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahre (45.92 Millionen Personen) gar nicht oder innerhalb Deutschlands verreisen. Ausserdem zeigt sich, dass die Nachfrage nach den wichtigsten Produkten des täglichen Bedarfs in den Sommermonaten nicht signifikant geringer ausfällt als im Rest des Jahres.

Die Daten des Nielsen Handelspanels belegen, dass die Umsätze in den Bereichen Food und Non-Food in den Sommermonaten nicht einbrechen. Auch die Analyse der Zeitschriftenvertriebsdaten zeigt, dass diese im Sommer gleichermassen verkauft werden wie zu anderen Jahreszeiten und somit konstante Medialeistung bieten. Der monatliche Anzeigenumfang geht jedoch anlog zu den gesamten Werbeinvestitionen zurück.