Lidl Schweiz lanciert eine mehrjährige Employer-Branding-Kampagne. Im Zentrum stehen die Anstellungsbedingungen des Unternehmens, die nach eigener Einschätzung von aussen kaum wahrgenommen werden. Die Kernbotschaft lautet «Benefits, die überraschen». Umgesetzt hat die Kampagne die Agentur Koch, wie diese mitteilt.
Lidl nennt unter anderem folgende Leistungen: einen GAV-abgesicherten Mindestlohn, den das Unternehmen als den höchsten der Branche bezeichnet, 18 Wochen Mutterschaftsurlaub und 4 Wochen Vaterschaftsurlaub, jeweils bei vollem Lohn, sowie ein dreimonatiges Sabbatical nach drei Jahren im Unternehmen. Hinzu kommen Vorsorgeleistungen, Weiterbildungsangebote sowie kostenlose Sprachkurse und Nachholbildung.
«Die Arbeitgebermarke Lidl hat in der Schweiz in den vergangenen Jahren stark gewonnen», wird Glency Peiris, Employer Branding bei Lidl Schweiz, zitiert. Dennoch stelle das Unternehmen fest, dass Gehalt und Benefits von aussen kaum wahrgenommen würden. Darin liege die grösste Kommunikationslücke und zugleich das grösste Potenzial der Kampagne. Die Leistungen seien vorhanden, sie müssten nur sichtbar gemacht werden.
Die Herausforderung habe darin bestanden, das Gefühl der Überraschung visuell darzustellen, erklärt Marc Schadegg von der Agentur Koch in der Mitteilung. Zugleich habe die Arbeitgebermarke innerhalb der neuen One-Brand-Strategie von Lidl eigenständig auftreten sollen.
Die Kampagne ist in den drei Landessprachen umgesetzt. Im Mittelpunkt stehen Mitarbeitende, die als Botschafterinnen und Botschafter des #teamlidl in den Bildern und auf den Plakatsujets auftreten. Die Headlines sind auf unterschiedliche Zielgruppen abgestimmt, die Kampagne richtet sich von Lernenden bis zur Führungsebene an alle Bereiche des Unternehmens.
Das modulare Konzept lässt sich laut Lidl an verschiedene Kanäle und Formate anpassen. In den kommenden Wochen und Monaten ist die Kampagne online und offline in der ganzen Schweiz zu sehen: in den Filialen, auf Social Media, im Fernsehen und auf der Lkw-Flotte. (pd/spo)