CASH, das elektronische Zahlungssystem für kleine Beträge, findet sich auf jeder Schweizer ec/Maestro-Karte. Da Publicis letztes Jahr erfolgreich um das praktische Zahlungsmittels mit dem hohen Potential pitchen konnte, steht der Schweiz anlässlich der Expo.02 eine nie dagewesene Entsorgungsaktion ins Haus.
Das Konzept
CASH ist offizielles Zahlungsmittel an der Expo.02. Das bietet Chancen. Aber auf den Arteplagen ist Werbung bekanntlich untersagt. Die Zufahrtswege und die Schweizer Ballungszentren eignen sich dafür umso besser für einen gezielten Big Bang: Die Aktion Münz-Entsorgung. Auf vielfältige und humorvolle Art wird dazu aufgefordert, sich für die Expo.02 vom Kleingeld zu befreien. Massiv unterstützt in klassischen Medien wie Zeitungen und Plakaten, vor allem aber in einer Vielzahl von Guerilla-Massnahmen.
Die Umsetzung
Ab Mitte Mai läuft die Aktion Münzentsorgung in den Schweizer Städten sowie rund um die Expo.02. Es werden Wilplakate und Kleber auf Baustellenmulden, Abfalleimern, Containern und Kanaldeckeln eingesetzt. Ausserdem gibts einen Steller für Brunnen, worein Abergläubische ihre Münzen werfen. Eigens engagierte Strassenmusiker locken den Menschen schweizweit das Münz aus der Tasche. Und als Give-away gibts einen Kehrichtsack für besonders fleissige Münzentsorger.
Verantwortlich bei EUROPAY (Switzerland) SA: Pascal Kreder (Marketingleitung), David Jäger (Projektleitung), Susanne Eggenberger (Projektassistenz); bei Publicis, Zürich: Markus Gut (Creative Direction), Luigi Del Medico (Art Direction), Markus Tränkle (Text/Konzept), Raul Serrat (Grafik), Christian Siegrist, Sylvia Goetschel, Claude Fischer (Beratung), Pascal Schaub (Strategische Planung), Beat Staudacher (Produktion), Ines Rimmele (Art Buying); Fotografie: Andy Howald; bei Optimedia: Sandro Prezzi.