Günstiges Abo für «billige Arbeitskräfte»

Studio Wurst - Die WOZ bewirbt ihr vergünstigtes Abo für Studentinnen und Studenten. Die ironischen Sujets zeigen die Strapazen von Nebenjobs.

Die WOZ bietet für Studentinnen und Studenten ein vergünstigtes Abo an. Studio Wurst bewirbt das Abo mit verschiedenen Massnahmen, wie es in einer Mitteilung heisst.


Faul, pleite und keine Ahnung von «echter» Arbeit ist ein gängiges Vorurteil gegenüber Studentinnen und Studenten. Dass dieses Vorurteil falsch ist, beweisen Zahlen vom Bundesamt für Statistik: So gehen 73 Prozent der Studierenden in der Schweiz während des Studiums einer Erwerbstätigkeit nach.

Die WOZ entlarvt dieses Vorurteil mit Bildern voller Ironie, die Studentinnen und Studenten bei der Ausübung ihrer Nebenjobs porträtieren und auf lustige und überzeichnete Art und Weise die damit verbundenen Strapazen zeigen. Die WOZ setze sich redaktionell viel mit dem Thema Arbeit auseinander, identifiziere dort ungleiche Machtverhältnisse und begleitee gewerkschaftliche Auseinandersetzungen in der ganzen Welt – und zeige damit mögliche Ansätze auf, prekär Beschäftigte zu befähigen, für sich selbst einzustehen. Fotografiert wurden die Sujets von Dan Cermak.

Die Aktion wird in einer ersten Phase mit einem Sampling an verschiedenen Universitäten, Plakataushängen an den jeweiligen Universitäten und Printanzeigen beworben.

Verantwortlich bei der WOZ: Claudia Gillardon, Camille Roseau; verantwortlich bei Studio Wurst: Pedro Moosmann und Nino Zuberbühler; Fotografie: Dan Cermak. (pd/wid)