Der Schweizerische Blinden- und Sehbehindertenverband SBV geht in die Offensive: Mit einer neuen, von crbasel konzipierten Sensibilisierungskampagne macht der SBV auf die alltäglichen Herausforderungen aufmerksam, mit denen Sehbehinderte konfrontiert sind.
Der Schweizer Öffentlichkeit wird mit TV-Spots und Leuchtplakaten anhand von Konsumgütern vor Augen geführt, dass das richtige Erkennen von Objekten für Menschen mit einer Sehbehinderung alles andere als einfach ist. Ob es sich etwa um eine Kaki oder eine Orange handelt, eine Packschnur oder ein Wollknäuel – solche und ähnliche Fragen stellen sich laut Mitteilung einem Grossteil der rund 325'000 Sehbehinderten in der Schweiz schon beim Einkaufen und stehen stellvertretend für viele Lebenssituationen, die es mit eingeschränkter Sehkraft Tag für Tag zu bewältigen gilt.
Mit der langfristig angelegten Kampagne, inklusive sehbehindertengerechten Kampagnen-Webseite, will der SBV unter anderem darauf hinweisen, dass die von Betroffenen geführte nationale Organisation nicht nur blinden, sondern auch sehbehinderten Menschen Unterstützung anbietet: mit professioneller Beratung und einem vielfältigen Rehabilitations-, Bildungs- und Freizeitangebot.
Verantwortlich beim SBV: Olivia Altenhoff und Pierre-Yves Graber (Co-Leiter/in Marketing und Fundraising); verantwortlich bei crbasel: Gabriel Heuberger (CD), Judith Mann (Text), David Burkhardt (Grafik), Thomas Fux (Beratung), Felix Streuli (Fotografie), Markenfilm (TV-Producer). (pd)