Auch in der Schweiz kommt Tieren längst nicht der rechtliche Schutz zu, den sie verdienen. Mit ihrer neuen Sensibilisierungskampagne will die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) auf diesen Missstand aufmerksam machen. Da erinnern Katzen, Mäuse, Pferde und Fische mittels Paragraphenzeichen gleich selber an ihre Rechte. Dazu der beherzte Appell: Helfen Sie uns, Tieren Recht zu geben.
Das ist leider nötig, weil viele gesetzliche Vorgaben lediglich Minimalstandards sind, deren Einhaltung mit einer optimalen Tierhaltung nichts zu tun haben, sondern vielmehr die Grenze zwischen einem gerade noch legalen Verhalten und Tierquälerei darstellen, wie es in einer Mitteilung heisst. Zudem werden die geltenden Vorschriften von den zuständigen Verwaltungs- und Strafvollzugsbehörden oft nicht konsequent umgesetzt.
Es ist bereits der siebte grosse Auftritt, den Ruf Lanz für Tier im Recht konzipiert hat. Die bisherigen Kampagnen haben laut Gieri Bolliger, TIR-Geschäftsleiter, «weit über Tierschutzkreise hinaus Aufsehen erregt und Debatten übers Tierwohl angestossen. Zudem wurden durch zahlreiche gewonnene Awards weitere Medien auf unsere Arbeit aufmerksam.»
Für die visuelle Inszenierung hat Ruf Lanz eng mit dem renommierten Carioca Studio in Bukarest zusammengearbeitet. Alle Motive sind vollständig am Computer entstanden – ohne Tiershootings. Die Kampagne wird auf Plakaten, Anzeigen, Postkarten, Spendenmailings und in den sozialen Medien zu sehen sein.
Verantwortlich bei der Stiftung Tier im Recht: Gieri Bolliger (Geschäftsleitung), Christine Künzli (Mitglied der Geschäftsleitung), Vanessa Gerritsen (Mitglied der Geschäftsleitung), Simon Bachmann (Fundraising & Kommunikation); verantwortlich bei Ruf Lanz: Isabelle Hauser (Art Direction), Markus Ruf (Creative Direction), Carlotta Biffi (Beratung), Armin Arnold (DTP). Externe Partner: Carioca Studio@Visualeyes International. (pd/mj)