Kampagne animiert zum Food-Recycling

Rosarot - Die Gasindustrie zeigt auf, wie sich Speiseresten zu Biogas verwandeln lassen. Das macht der Branchenverband mit Plakaten an Veranstaltungen, einer Website und einem Wettbewerb.

Bis 2050 will sich die Schweiz CO2-neutral mit Energie versorgen. Was es dafür braucht sind umweltfreundliche Energien wie Biogas, die nach und nach fossile Energieträger ersetzen können. Seit einem Jahr arbeitet Gazenergie, der Verband der Schweizer Gasindustrie, deswegen mit der Zürcher Agentur Rosarot zusammen.

Entstanden ist daraus eine Kampagne, die aufzeigen soll, wie aus Speiseresten Biogas und somit erneuerbare Energie werden kann. Das schreibt Rosarot in einer Mitteilung. Ausgespielt wird die Kampagne an zahlreichen Events wie demnächst am Weltklasse Zürich und an verschiedenen Street Food Festivals, an dem biogene Abfälle gesammelt werden.

Zentrales Element der Kampagne sind Visual, die immer einen Speiserest mit einer möglichen Energie-Form vereint. Die Motive richten sich dabei immer nach den Events, an denen Speisereste für die Erzeugung einheimischen Biogases gesammelt werden.

So werden an Open Airs das Kernhaus einer Birne zu einem Bass oder an Events wie dem Züri Fäscht aus den Limettenschalen für Cocktails Lautstärke. Für das Weltklasse Zürich Ende August wird die Schalde der bei vielen Läuferinnen und Läufern beliebten Banane zu Strom für ihre Sportuhr. Die Visuals führen jeweils auf eine Landingpage, die über Biogas aufklärt und mit einem Gewinnspiel lockt.

Auf der Landingpage win-biogaz.ch finden sich fünf W-Fragen, die kurz und knapp über Biogas informieren. Weiter zeigt die Website den Kreislauf des Biogases, sowie alle Event-Daten, an denen Sammelaktionen stattfinden.

Für einen Wettbewerb mit 500 Preisen wurde zudem ein Spiel entwickelt, mit dem man mit einfacher Swipe-Mechanik sein Wissen über Biogas testen kann.

Auch an den Events selbst hatte die Zürcher Agentur ihre Finger im Spiel. So entwickelte sie an den Street Food Festivals in Olten, St.Gallen und Bern die gesamte Visualisierung einer Saftbar, an der die Rüstabfälle der frei offerierten Säfte selbst entsorgt werden durften.

Nachdem die Kampagne im Sommer am Züri Fäscht sowie am Openair Etzikon und Openair Gampel gespielt wurde, wird Sie nun am Leichtathletik-Event Weltklasse Zürich zum Einsatz kommen. Ausserdem können sich im September alle Besuchenden der Street Food Festivals in Langenthal, Lugano und Thun auf eine Saftbar freuen. (pd/nil)