"Keine Diskriminierung der Autofahrer"

ÖV-Werbung auf der A1 - Aargauer Regierung spricht sich für die Werbetafeln beidseits des Bareggtunnels aus.

Die Werbung für den öffentlichen Verkehr im Bereich Baregg auf der Autobahn A1 ist nach Ansicht der Aargauer Regierung "innovativ, humorvoll und professionell". Eine Diskriminierung der Autofahrerinnen und Autofahrer sei nicht zu erkennen. Der Hinweis auf die Alternative öffentlicher Verkehr (ÖV) und konkret auf die Eisenbahn sei sinnvoll und in keiner Weise diskriminierend, hielt der Regierungsrat am Donnerstag fest. Er weist damit die Kritik zurück, die der Rothrister Grossrat Kurt Rüegger (SVP) in einer Kleinen Anfrage erhoben hatte.

Mit dem Bau der dritten Röhre am Baregg signalisiere der Regierungsrat klar, dass er für den motorisierten Individualverkehr zu investieren bereit sei. Ebenso klar sei jedoch, dass weder der motorisierte Individualverkehr noch der ÖV allein die Verkehrsprobleme lösen könnten - schon gar nicht am Baregg. Die Werbetafeln beidseits des Bareggtunnels sind seit März 2000 aufgestellt und werden periodisch durch neue ersetzt. Die Botschaften stammen aus einem Wettbewerb im Rahmen der Stauwegwoche, von Partnerfirmen des Baudepartementes sowie von Leuten aus dem Baudepartement.

Auch Bund findet Idee gut